Die Stadt - Geschichte

Religionen

Vorherrschend in Menden ist die katholische Konfession.

Im Lauf des 19. Jahrhundert nahm die Zahl der evangelischen Christen zu, so dass 1835 eine eigene Gemeinde errichtet wurde, für die in den Jahren 1861 bis 1863 eine eigene Kirche erbaut wurde. Waren es 1816 noch 39 Evangelische, so stieg ihre Zahl bis 1871 auf 715. Anfang 2007 hatte Menden 33.659 (58,24 %) katholische und 13.069 (22,61 %) evangelische Einwohner. 1.167 (19,15 %) gehörten einer sonstigen oder keiner Religionsgemeinschaft an. Die katholischen Pfarrgemeinden gehören zum Dekanat Märkisches Sauerland und die evangelische Kirchengemeinde zum Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn. Erhalten ist zumindest teilweise der jüdische Friedhof.

Bildurheber: wikipedia
Gedenkstein am Ort des Erinnerns

Bis in die Zeit des Nationalsozialismus gab es in Menden eine aktive jüdische Gemeinde. Die Zahl der Juden stieg von 47 im Jahr 1816 auf 62 im Jahr 1871. Eine Synagoge der Synagogengemeinde Menden wurde 1821 erbaut und in der Pogromnacht am 9. November 1938 zerstört. 1952 wurde sie abgerissen. Mit der Einweihung des Ortes des Erinnerns erinnert in der Hochstraße, in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Synagoge, die Stadt seit 9. November 2008 an die Gräuel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und die Zerschlagung der jüdischen Gemeinde in Menden.


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Info

Wappen
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Regierungsbezirk: Arnsberg
  • Höhe: 115–380 m ü. NN
  • Fläche: 86,08 km²
  • Breitengrad: 51° 26′ N
  • Längengrad: 7° 48′ O
  • Postleitzahlen: 58706, 58708, 58710
  • Kfz-Kennzeichen: MK
  • Vorwahl: 02373
    02378 (Halingen)
    02379 (Asbeck)
  • Einwohner: ca. 57 207
  • Bevölkerungsdichte: 665 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 05 9 62 040
  • Adresse der Stadtverwaltung: Neumarkt 5
    58706 Menden (Sauerland)
  • Website: www.menden.de